Intakte Atemwege stärken unsere Immunabwehr

Das Coronavirus wird uns wohl auch noch in den kommenden Herbst- und Wintermonaten begleiten. Das Abstandhalten ist eine der wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen, um die Atemwegserkrankung COVID-19 zu vermeiden. In öffentlichen Verkehrsmitteln, in der Schule, im Büro oder am Weihnachtsmarkt kann das zu einer Herausforderung und damit zur Belastungsprobe für unsere Immunabwehr werden.

Die Tage werden immer kürzer, die Temperaturen sinken in Richtung Gefrierpunkt und das feuchte Herbstwetter fährt uns durch alle Glieder. Nun beginnen die Monate, in denen wir uns mit passender Kleidung vor dem Wetter schützen müssen, um unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit aufrechtzuerhalten. Andernfalls droht uns ein grippaler Infekt oder zumindest ein lästiger Husten, der uns nachts nicht schlafen lässt. Gerade in Zeiten von Corona wollen wir dies nach Möglichkeit verhindern. Auslöser der Beschwerden sind in den meisten Fällen Viren. Neben SARS-CoV-2 liegt nämlich noch eine Vielzahl weiterer respiratorischer Viren, die zur kalten Jahreszeit Hauptsaison haben, auf der Lauer. Dennoch werden uns Viren nur dann etwas anhaben, wenn sie unsere Immunabwehr überwinden. Und dies können und sollen wir ihnen so schwer wie möglich machen. Dazu ist im Grunde genommen gar nicht viel Aufwand nötig, denn es gibt jede Menge Möglichkeiten, um unsere körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Besonders wichtig in unserem Kampf gegen die Viren sind intakte Atemwege.

 

Die Atemwege sind nun besonders gefordert

Unsere Nase ist die Haupteintrittspforte von Krankheitserregern. Mit jedem Atemzug dringen zahllose Viren, Staub- und Schmutzpartikel in unsere Atemwege ein und stellen diese vor eine ungeheure Aufgabe. Ungefähr 5 Millionen Liter Atemluft gilt es jährlich zu befeuchten und zu „temperieren“, um die Luft anschließend in Richtung Lunge weiterzuleiten. Zusätzlich muss der schleimartige Überzug der Atemwege die eindringenden Partikel auffangen und auf natürlichem Wege abtransportieren. So gesehen verfügt unser respiratorisches System über ein Selbstreinigungssystem (mukoziliäre Clearance), das allerdings nur dann einwandfrei funktionieren kann, wenn unsere Atemwege intakt sind.

Ingwer und Kurkuma können die Atemwege unterstützen

Die Ingwerwurzel enthält ätherische Öle und Scharfstoffe, welche die körpereigenen Abwehrmechanismen anregen und Krankheitserreger somit im Keim ersticken können. Außerdem unterstützt sie die Immunaktivität der Lunge. Die Kurkumawurzel ist ebenfalls ein wichtiger Verbündeter des Immunsystems. Sie agiert als Antioxidans und schützt vor freien Radikalen, die unsere Immunabwehr angreifen. Zusammen mit dem Ingwer unterstützt Kurkuma die Gesundheit der Lunge und der oberen Atemwege, was sich besonders in der diesjährigen Herbst/Winter-Saison positiv auf das Immunsystem auswirkt. Immerhin handelt es sich bei COVID-19 um eine Atemwegserkrankung. Die Scharfstoffe der beiden Wurzeln sorgen zudem für eine wohlige Wärme von innen. Beide Knollen sowie auch das Abwehrkräfte-stärkende Zink und Vitamin D sind in Dingwazirkuma enthalten.

Viel trinken und Bewegung stärkt die Immunabwehr

Zwei weitere wichtige Aspekte zur Förderung unserer Immunabwehr sind die Aufnahme von genügend Flüssigkeit sowie Bewegung. Wenn es draußen kälter wird, verspürt man allerdings oftmals keinen richtigen Durst – davon sind insbesondere ältere Personen betroffen. Achten Sie daher auch in der kalten Jahreszeit darauf, ausreichend zu trinken. Tee mit Honig – den Honig sollten Sie erst beigeben, wenn der Tee Trinktemperatur erreicht hat – ist ein ideales Getränk für Ihr Wohlbefinden und unterstützt Ihre Schleimhäute bei ihrem Kampf gegen eingedrungene Viren. Wenn es draußen kälter wird, lässt oftmals die Freude an Bewegung nach. Doch ausreichende Bewegung hilft nicht nur im Kampf gegen überschüssige Kilo, sondern stärkt auf Dauer auch unsere Immunabwehr.

Vorsicht bei kalten Füßen!

Wenn die Temperatur um uns herum sinkt, reagiert unser Körper. Er konzentriert sich dann darauf, die lebenswichtigen Organe auf Temperatur zu halten. Das hat allerdings zur Folge, dass den äußeren Extremitäten wie Fingern und Zehen Wärme entzogen wird; dies geschieht mittels Verminderung der Blutzirkulation. Die Folge kennen wir: Wir frieren. Daher ist es bei niedrigen Temperaturen nicht nur wegen des Wohlfühlfaktors wichtig, entsprechend gekleidet zu sein, sondern auch im Hinblick auf unsere Gesundheit. Außerdem frieren nasse Füße schneller, da die Feuchtigkeit auf der Haut Wärme nach außen abgibt.

Kalte Füße sind daher oftmals nicht nur ein unangenehmes Empfinden, sondern der Vorbote einer möglichen Erkrankung.

Dingwazirkuma

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